AFM für Geschäftskunden

Wenn es um den Service rund um gewerblich genutze Gebäude geht machen wir keine Kompromisse. Wir bieten verlässliche Dienstleistungen perfekt zugeschnitten auf unsere Geschäftskunden.

Auf leisen Sohlen: Der BGH urteilt zum Trittschallschutz

f_parkettLärm stellt immer noch die häufigste Ursache für Streit unter Nachbarn dar. Im hier vorliegenden Falle kam zu dieser simplen Weisheit aber noch eine weitere Komponente hinzu: der Vermieter. Dem wurden nämlich die Mieteinnahmen gekürzt, weil sich der Mieter von dem aus der überliegenden Wohnung kommenden Trittlärm belästigt fühlte. Seiner Ansicht nach war der kurz zuvor verlegte Boden nicht ausreichend trittschallgeschützt verlegt worden.
Dieser Fall ist eigentlich nicht neu. Schon 2004 hatte sich der Bundesgerichtshof zu einem ganz ähnlichen Fall der Trittlärmbelästigung geäußert, der sich allerdings in einem Punkt unterschied: damals wurde eine Dachgeschoßwohnung neu ausgebaut und der BGH urteilte deshalb, dass bei einem Ausbau die aktuell geltenden, strengeren Richtlinien zum Lärmschutz einzuhalten seien.

Der aktuelle Fall (BGH VIII ZR 131/08) unterscheidet sich genau in diesem Punkt von dem damaligen, denn dieses Mal ist die Wohnung schon lange bewohnt- es wurde lediglich der Bodenbelag getauscht. In der Urteilsbegründung sagten die Richter nun, dass dadurch die Grenzwerte zum Lärmschutz zu der Zeit gelten, an dem die Wohnung, bzw. das Haus gebaut wurde. Der Vermieter kann sich freuen: Die Mietabzüge waren in den Augen der Richter also nicht statthaft und müssen nun nachgezahlt werden. Damals galten eben wesentlich lockerere Richtlinien.

Zu solchen Streitigkeiten muss es eigentlich nicht kommen, denn nicht nur, dass ein guter Trittschallschutz schon aus eigenem Interesse selbstverständlich sein sollte, es ist auch eine sehr günstige Art der Komfortsteigerung. Sprechen Sie mit uns, wenn Sie Fragen zum Thema Trittschallschutz und Lärmschutz im Allgemeinen haben.

Leave a Reply