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So begründen Sie Mieterhöhungen korrekt

So begründen Sie Mieterhöhungen korrekt

Unser Tipp für Sie als Vermieter: Sollten Sie eine Mieterhöhung anstreben, achten Sie darauf, diese Mieterhöhung Ihrem Mieter gegenüber mit nur einem Argument zu begründen. Unterschiedliche Begründungsmittel sind nicht zulässig, entschied nun das Amtsgericht Siegburg. In dem vorliegenden Fall hatte ein Vermieter seinem Mieter gegenüber eine Mieterhöhung erst mit einem nicht qualifizierten Mietspiegel und danach, zur Unterstützung der Argumentation, noch mit einem Sachverständigengutachten begründet. Nachdem sein Mieter trotz dieser (zusätzlichen) Begründung dennoch nicht zustimmte, verklagte der Vermieter seinen Mieter auf Zustimmung zur Mieterhöhung. Das Amtsgericht in Siegburg lehnte die Klage ab.

Als Begründung führte das Gericht an, dass ein Mieterhöhungsverlangen immer nachvollziehbar und eindeutig begründet sein muss. Mehrere Begründungsmittel sind also nicht zulässig (AG Siegburg, Az. 101 C 263/10). Dabei beruft sich das Gericht auf den auf Mieterhöhung anzuwendenden §558a BGB, der keine unterschiedlichen Begründungsmittel oder eine Kombination solcher vorsieht.

Ganz konkret für Sie als Vermieter heisst das: Sollten Sie eine Mieterhöhung durchsetzen wollen oder müssen, führen Sie nur ein Argument aus um Ihren Anspruch zu begründen, beispielsweise den offiziellen Mietspiegel der Stadt. Eine solche Begründung ist dann sowohl für den Mieter, als auch rechtlich eindeutig.
Nehmen Sie Abstand von unterstützenden Begründungen, selbst wenn diese für Sie leicht nachvollziehbar erscheinen und wenden Sie das für den Mieter nachvollziehbarste und stärkste Argument an.

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